Der viertägige Ausflug führte in diesem Jahr in die Lüneburger Heide. Am Sonntag, den 19. August starteten 47 Wanderfreunde der Ortsgruppe mit dem Bus ab Landscheid und Wittlich. Für unterwegs hatte der Vorstand ein Frühstück organisiert. Alle Zutaten waren im Bus dabei.

Mittags erreichte die Gruppe dann Celle. Hier warteten schon zwei Stadtführer, die die Teilnehmern in zwei Gruppen über die Stadtgeschichte informierten und die Altstadt mit der Fachwerkbebauung vorstellten. Dabei wurden die Baustile aus unterschiedlichen Epochen herausgestellt.

Anschließend ging die Fahrt weiter in den Heideort Suhlendorf, wo im Ortsteil Köhlau Quartier im Ferien- und Reitsporthotel Brunnenhof bezogen wurde.

Am nächsten Tag stand eine geführte Rundfahrt durch die Heide auf dem Programm. Zuerst war der Austrieb der Heidschnucken in der Nähe von Bispingen ein Erlebnis. Mehrere hundert Tiere verließen ihren Sommerstall zur Weide auf den Heideflächen, begleitet von einem Schäfer mit zwei Hunden. Danach besuchte die Gruppe das Heideerlebniszentrum und den Markt mit regionalen Erzeugnissen in Undeloh. Am Nachmittag stand noch eine Kutschenfahrt durch die Heide auf dem Programm der Ausflügler. Start und Ziel der zweistündigen Fahrt war der Heidegarten. Hier sind alle zahlreichen Arten des Heidekrautes in einer dafür geschaffenen Anlage gepflanzt. In diesem Jahr blüht die Heide wegen der Trockenheit erst sehr spät, so dass nur an wenigen Stellen schon ein Hauch des blühenden Heidekrautes zu erkennen war. Die Reiseleiterin, die die Gruppe begleitete, gab viele interessante Informationen zu Heidelandschaft und wies auf Besonderheiten entlang der Fahrstrecke hin. Zum Abschluss gab es noch eine Kaffeetafel in einem Café in Bispingen.

Der dritte Tag war einem Besuch der alten Hansestadt Lüneburg vorbehalten. Zunächst gab es wieder eine Stadtführung in zwei Gruppen mit vielen Informationen zu Geschichte und Bedeutung der Stadt sowie mit interessanten Einblicken in die Altstadt mit alter, gut erhaltener Bausubstanz. Besonders anschaulich waren die Deformierungen an den Häusern über dem alten Salzstock, hervorgerufen durch Setzungen. Auch Hinweise auf Drehorte der Fernsehserie „Rote Rosen“ fehlten bei der Stadtführung nicht. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in einem Lüneburger Brauhaus stand Zeit zur freien Verfügung zum shoppen oder um Lüneburg noch mal auf eigene Faust zu erkunden.

Am vierten Tag trat die Gruppe wieder die Heimreise an. Eine kurze Mittagsrast wurde noch in Münster eingelegt. In der Kürze des Aufenthalts blieb nur Zeit zu einem Gang durch die Altstadt, zum Dom und zur Lambertikirche. Abends wurden dann wieder die Ausgangspunkte der Reise erreicht.